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Zweites Vernetzungstreffen Zukunftsort Berlin SÜDWEST

Erfolgreiches Vernetzungstreffen in der Engler-Villa der Freien Universität Berlin

Fotos:  © Christian Schneider / RIK Berlin Südwest, Autorin: Lalida Große

zweites Vernetzungstreffen VOM 04.06.2026 in der Engler-Villa der Freien Universität

Zukunftsort Berlin SÜDWEST wieder im Austausch

  • Thema: Austausch und Vernetzung der regionalen Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung und des Zukunftsortes Berlin SÜDWEST 
  • Ort: Engler-Villa der Freien Universität Berlin
  • Fokus: Vorantreiben der gemeinsamen Entwicklung des Zukunftsortes Berlin SÜDWEST
  • Ziel: Ausbau des Netzwerkes Zukunftsort Berlin SÜDWEST
  • Praxisbeispiele: Öffentliche Wahrnehmung von Wissenschaft und aktueller Entwicklungsstand sowie Vision des Technologie- und Gründungszentrums FUBIC von der WISTA Management GmbH

Zweites Vernetzungstreffen in der Engler-Villa

Zukunftsort Berlin SÜDWEST wieder im Austausch

Am Donnerstag, den 4. Juni 2026, fand in der Engler Villa der Freien Universität Berlin das zweite Vernetzungstreffen des Zukunftsorts Berlin SÜDWEST. Ausgerichtet vom Regionalinkubator Berlin Südwest, brachte die Veranstaltung Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, forschungsnaher Wirtschaft und Verwaltung zusammen, um den Dialog zu stärken und die gemeinsame Entwicklung des Standorts weiter voranzutreiben.

 

Vertreten waren unter anderem das die Freie Universität, die bezirkliche Wirtschaftsförderung, das Zuse Institut, das Max-Planck-Institut für molekulare Genetik, Berlin Partner und die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

 

Zur Eröffnung begrüßten Maren Schellenberg (Bezirksbürgermeisterin Steglitz-Zehlendorf) und Prof. Dr. Günter Ziegler (Präsident der Freien Universität Berlin) die Gäste und unterstrichen die Bedeutung des Standorts als Schnittstelle von Forschung, Innovation und Wirtschaft.

 

Dr. Christian Rauch, Festival Director der Berlin Science Week, legte mit seiner Keynote zur öffentlichen Wahrnehmung von Wissenschaft in der Gesellschaft die Grundlage für die folgenden Gespräche. Die Berlin Science Week wird durch den Berliner Senat gefördert und findet seit mittlerweile elf Jahren statt. Mit jährlich mehr als 350 Veranstaltungen und rund 35.000 Besucherinnen und Besuchern bringt das Wissenschaftsfestival Forschungseinrichtungen, internationale Partner und die interessierte Öffentlichkeit zusammen. Dr. Rauch betonte, dass Wissenschaft nicht nur exzellente Forschung hervorbringen müsse, sondern auch gesellschaftliche Legitimität und Akzeptanz benötigt. Zukunftsorientierte Investitionen seien auf öffentliche Unterstützung angewiesen. Ziel sei es daher, Neugier, Teilhabe und den Dialog über Wissenschaft zu fördern und Forschung als selbstverständlichen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens zu verankern.

 

Weiterhin stellte Dr. Julian Kahl, Leiter des FUBIC bei der WISTA Management GmbH, die Vision des Technologie- und Gründungszentrums FUBIC vor. Das Innovationszentrum wird voraussichtlich Anfang 2027 in Betrieb gehen und soll eine zentrale Rolle im Zukunftsort Berlin SÜDWEST einnehmen. Das Hauptgebäude mit rund 30.000 Quadratmetern Fläche bietet auf fünf Etagen Raum für bis zu 80 Start-ups und wissensbasierte Unternehmen. Das FUBIC setzt dabei auf ein nachhaltiges 100-Prozent-Strom-Konzept und schafft moderne Infrastruktur für Forschung und Ausgründungen. Vorgesehen sind unter anderem Laborflächen bis zum S2-Standard für verschiedene wissenschaftliche Disziplinen wie Chemie, Physik und Biologie sowie flexible Arbeitsbereiche und Coworking-Angebote. Aktuell befindet sich das Projekt in der Phase der Vorvermarktung.

 

Zum Abschluss bot ein gemeinsames Networking Gelegenheit für Gespräche, und einem intensiven informellen Austausch in entspannter Atmosphäre. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit aktiv, um zentrale Entwicklungen des Zukunftsortes Berlin SÜDWEST zu reflektieren, zukünftige Aktivitäten zu planen und den Austausch zwischen den beteiligten Akteurinnen und Akteuren weiter zu vertiefen. Dabei entstanden neue, wertvolle, Kontakte und erste Ansätze für mögliche Kooperationen, die zur weiteren Profilbildung und strategischen Stärkung des Netzwerks im Zukunftsort beitragen.

 

Das Treffen hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial im Zukunftsort Berlin SÜDWEST liegt: als verbindendes Element zwischen exzellenter Forschung, innovativer Wirtschaft und einer effizienten Verwaltung. Das große Interesse sowie die Vielfalt der beteiligten Institutionen verdeutlichen den gemeinsamen Willen, diesen Standort aktiv weiterzuentwickeln und gemeinsam neue Impulse für Wissenschaft, Innovation und Transfer zu setzen.

 

Als Koordinator des Zukunftsorts Berlin SÜDWEST bedanken wir uns herzlich bei allen Beteiligten und freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Schritte.

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