Unser neuer Wanderflyer mit  Wanderrouten durch den Berliner Südwesten ist erschienen!

Passend zum Sommerstart haben wir einen neuen Wanderflyer mit 6 Wanderrouten in deutscher und englischer Sprache herausgebracht!
Die Wanderwege führen durch malerische Landschaften, historische Stätten und grüne Oasen. Die Wege sind mit QR-Codes ausgestattet, die eine einfache Navigation über komoot Routenplaner ermöglichen. Jede Route ist sorgfältig beschrieben und enthältig wichtige Informationen zu Länge,  Barrierefreiheit und Highlights entlang des Weges.

Der Wanderroutenflyer kann hier oder in unserem Downloadcenter heruntergeladen und über unser Konaktformular kostenlos bestellt werden.

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Besuch bei der CHARITÉ - UNIVERSITÄTSMEDIZIN BERLIN am Campus Benjamin Franklin

v.l.n.r.: Juri Effenberg, Prof. Dr. Joachim Spranger - Foto: Christian Schneider
v.l.n.r.: Juri Effenberg, Prof. Dr. Joachim Spranger - Foto: Christian Schneider

 

Zukunftsorientierte Gesundheitsforschung, Lehre und Versorgung unter einem Dach.

 

Die Charité - Universitätsmedizin Berlin ist seit mehr als 300 Jahren der Grundpfeiler für die Berliner Medizin. Dabei ist der Campus Benjamin Franklin (CBF) auch ganz weit vorne was die Klinikarchitektur angeht, denn als erstes deutsches Universitätsklinikum bringt es nach amerikanischem Vorbild seit 1968 Krankenversorgung, Forschung und Lehre in einem Gebäude zusammen. 

 

Heute zählt der CBF zu den weltweit bedeutendsten Krankenhausbauten der Nachkriegszeit und ist seither ein Vorbild für ganz Europa. Die Charité entwickelt an diesem Standort visionäre Konzepte für einen Life Science Campus mit Fokus auf Erhaltung der Gesundheit um mit Hilfe der Forschung Menschen nicht nur zu heilen, sondern Erkrankungen präventiv vorzubeugen. Die Zukunft der Medizin, mitten in Steglitz-Zehlendorf. 

 

Zur Würdigung dieser herausragenden Leistungen sowohl im Bereich der medizinischen Forschung als auch der Lehre, besuchte Juri Effenberg, der Chef des Regionalinkubators Berlin Südwest (RIK), den CBF. Das Foto zeigt Juri Effenberg (links), wie er Prof. Dr. Joachim Spranger (rechts), dem Vorstandsmitglied, Vorsitzenden der Fakultätsleitung und Dekan der Charité, das offizielle Schild des vom RIK unterstützten Projekts Berliner Zukunftsorte überreicht. Auf dass die Zukunft im Südwesten weiterhin sicher versorgt wird. 

ERFOLGREICHE VERANSTALTUNG „DIE INSELNACHT“VOM 28. JUNI 2024 AM INSULANER

Fotos:  © Christian Schneider und Tanyel Akbaba / RIK Berlin Südwest

Die „Inselnacht“, ein gemeinsames Event der Wirtschaftsförderungen Steglitz-Zehlendorf, des Regionalinkubators Berlin SÜDWEST und der Wirtschaftsförderung Tempelhof-Schöneberg in Kooperation mit den Betreibern des Insulaners (Shakespeare Company Berlin, den Berliner Bäderbetrieben und der Stiftung Planetarium Berlin) erwies sich als voller Erfolg und begeisterte die hunderte Besuchende mit einem abwechslungsreichen kulturellen Programm. Gefördert wurde das Event von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie VisitBerlin.

 

Von 17:00 Uhr bis Mitternacht bot die „Inselnacht“ ein außergewöhnliches Erlebnis inmitten Berlins. Der Abend begann feierlich im Theater, untermalt von beeindruckenden Stelzenläufern, exklusiven Vorstellungen im Theaterautomaten, einem magischen Elfenwunschbaum, Gartentheater sowie Schmink- und Verkleidungsstationen im Shakespeare-Stil. Der Höhepunkt des Abends war die Jubiläumsshow „Zwei Herren aus Verona“, die mit Überraschungen begeisterte und mit Musik und einer Tombola abgerundet wurde.

 

Die Sternwarte beeindruckte mit dem fesselnden Theaterstück „Mutter Anders“ der Drehbühne Berlin in ihrer Kuppel. Parallel dazu genossen die Besucher:innen das einzigartige Erlebnis des Nachtbadens im Sommerbad am Insulaner, begleitet von Musik, Liebesliedern und Gedichten, vorgetragen von Schauspieler:innen der Shakespeare Company Berlin.

 

Die Inselnacht am Insulaner war ein kulturelles Highlight, das die Berliner Kulturszene auf spektakuläre Weise bereicherte.

 

Die Inselnacht fand nun bereits zum zweiten Mal in Folge im Sommer am Insulaner statt. Diese erfolgreiche Kooperation zwischen den Bezirksämtern Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg sowie den Betreibern am Insulaner wird auch im kommenden Jahr fortgesetzt, um erneut ein unvergessliches kulturelles Highlight für die Berliner_innen zu schaffen.

Informationen zum nächsten Regiotalk im September folgen in kürze!

über Strategien gegen den Fachkräftemangel diskutieren beim 24. Regiotalk am 17. 06.2024 in der agentur für arbeit Steglitz

thema:  Herausforderung Fachkräftemangel – Wie können Unternehmen gutes Personal gewinnen und halten?

Fotos:  © Pia Henkel / RIK Berlin Südwest

von Torsten Wahl

 

Chancenkarten für Berlin

 

Beim 24. RegioTALK wurden Strategien gegen den Fachkräftemangel diskutiert

 

Die große, repräsentative Kantine in der vierten Etage der Agentur für Arbeit Berlin Süd wird schon lange nicht mehr bewirtschaftet – es findet sich einfach kein Betreiber! Das Gebäude am Händelplatz war der logische und passende Treffpunkt für den 24. RegioTALK des Regionalinkubators Berlin Südwest (RIK) zum drängenden Thema „Herausforderung Fachkräftemangel – Wie können Unternehmen gutes Personal gewinnen und halten?“

 

Moderator Juri Effenberg begrüßte als ersten Referenten den Hausherren. Mario Lehwald, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Berlin Süd, beschrieb die besondere Situation in Berlin. Hier gibt es, anders als anderswo, noch einen Markt für Arbeitskräfte. In seiner Eigenschaft als „Hüter der Zahlen“ untermauerte Mario Lehwald diesen Befund. Die rund 200.000 Arbeitssuchenden in ganz Berlin, davon rund 66.000 in den Stadtbezirken Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln und Treptow-Köpenick, stellen ein besonderes Potential dar. Ihnen gegenüber stehen rund 21.000 offene Stellen in Berlin, davon gut 6.000 in den vier Südbezirken.

 

Das Beispiel Tesla, wo innerhalb von anderthalb Jahren 12.000 Menschen eine Stelle fanden, zeigt, dass dieses Potential durchaus genutzt werden kann – auch Arbeitslose aus den Berliner Süden fanden einen Job beim E-Auto-Hersteller in Grünheide. Als „schwierig“ beschrieb Lehwald den Ausbildungsmarkt in Berlin: Es gibt deutlich mehr Bewerber als Ausbildungsstellen – die Lücke von 30 Prozent sei eine große Herausforderung für seine Behörde. Im Schnitt beginnen die Berliner erst mit 21 Jahren ihre Ausbildung – da sieht Lehwald noch viel Luft nach oben. Nach wie vor preist er die duale Ausbildung als den „Königsweg“: Sie sei am nachhaltigsten und mache sich sofort für die Unternehmen bezahlt.  Die Agentur für Arbeit fördert auch die Weiterbildung während der Beschäftigung und die Qualifizierung von Arbeitssuchenden vor der Beschäftigung. Mario Lehwald warb eindringlich darum, die zahlreichen Möglichkeiten und Förderungen der Agentur für Arbeit zu nutzen, verwies auf neue Ausbildungsberufe wie die Fachkräfte für Optik oder Digitale Wirtschaft: „Kommen Sie auf uns zu!“

 

Als Expertin für einen besonderen Weg zur Gewinnung von Fachkräften trat Catharina Bergk ans Podium: Sie arbeitet bei der Agentur für Arbeit beim Team „International Services“, wirbt selbst in Südamerika für den deutschen Arbeitsmarkt. Ihr Motto: „Make it in Germany“ – so heißt auch das Internet-Portal der Bundesregierung. Catharina Bergk verwies auf die Zahl von 400.000 ausländischen Arbeitskräften, die laut Vorschlag der Wirtschaftsweisen jährlich in Deutschland gebraucht werden, und konnte den Unternehmern im Raum schon erste Hinweise darauf geben, ob und wie das neue „Fachkräfteeinwanderungsgesetz“ dabei helfen kann. So wurden die Gehaltsschwellen für die Blue Card deutlich gesenkt, Bewerber können mit Sprachkenntnissen und einer abgeschlossenen Berufsausbildung Punkte sammeln: „Wer sechs Punkte hat, bekommt die Chancenkarte.“

 

Die Gewinnung ausländischer Fachkräfte gehört auch zu den Aufgabenbereichen von Julian Algner von der Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK). Der Manager für Public Affairs lieferte mit den Zahlen einer aktuellen Umfrage unter den Unternehmen viele Anregungen. So rangiert der Fachkräftemangel unter allen Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung klar auf Platz Eins. Fast drei Viertel aller Unternehmen können offene Stellen längerfristig nicht besetzen. Aufschlussreich sind auch die Gründe aus Sicht der Betriebe: So leidet das Gastgewerbe unter einem schlechten Image, während IT-Firmen darüber klagen, dass sie die geforderten Gehälter und Benefits nicht zahlen können. Zu den größten Herausforderungen zählt neben dem Ausscheiden in die Rente die Abwerbung durch andere Firmen. Kritisch sah Julian Algner den Fakt, dass weniger als jede dritte Firma in neue Technologien investieren will: „Das ist viel zu wenig!“

 

Auf moderne Technologien der Künstlichen Intelligenz bei der Suche nach Fachkräften baut die Firma Connectoor. Geschäftsführer Oliver Reinsch wendet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die keine eigene „Recruiting“-Abteilung haben und wirbt mit dem Slogan „Happy Recruiting“. Das klingt schon mal anders als das harte „Rekrutieren“ – denn die Kandidaten können ja nicht abkommandiert, sondern müssen umworben werden. Oliver Reinsch setzt darauf, die Sichtbarkeit von kleinen und mittleren Unternehmen zu verbessern: Sie sollten ihre Werte klar definieren, offen und ehrlich mit den Bewerbern kommunizieren und ihre Benefits nicht erst am ersten Arbeitstag präsentieren.

 

Reinsch hatte weitere Tipps parat, als Moderator Juri Effenberg zum Finale alle vier Referenten nach vorn zur Fragerunde bat. Er riet Mittelständlern, neue Wege zu gehen, sich auch mal in Modellbauvereinen nach neuen Talenten für Ingenieursberufe umzuschauen, und nicht stur auf die Schulabschlüsse zu setzen. Auch für das Problem der Bindung von Saisonkräften gab er Anregungen: So könnten die Betreiber von Ausflugsschiffen, die nur im Sommer unterwegs sind, doch mit den Betreibern von Weihnachtsmärkten kooperieren. Ein reger Austausch zwischen Podium und Publikum entspann sich zum Thema: Wie und wo werden Fachkräfte aus dem Ausland am besten betreut? Das Podium war sich einig: „Berlin hat kein Problem mit mangelnder Attraktivität!“

 

 

Programm

 

Keynotes und Podiumsdiskussion mit:

 

Mario Lehwald (Agentur für Arbeit Berlin Süd - Vorsitzender der Geschäftsführung)

Catharina Bergk (Bundesagentur für Arbeit - International Services)

Julian Algner (IHK Berlin - Wirtschaft & Politik) 
Oliver Reinsch (Connectoor - CEO und Recruiting Experte)

 

Moderation:

Juri Effenberg (Regionalinkubator Berlin Südwest)

neue erkenntnisse sammeln beim 23. regiotalk             zum Thema vital im job - strategien für eine erfolgreiche betriebliche Gesundheitsförderung            am 28.05.2024 im Goerzwerk

Fotos:  © Pia Henkel / RIK Berlin Südwest

von Sven Goldmann

 

Balance statt Burnout

 

Beim 23. RegioTALK des Regionalinkubators Südwest wird über den Weg zu einer erfolgreichen betrieblichen Gesundheitsförderung diskutiert

 

Die Sonne strahlt mit der Liebenswürdigkeit eines späten Frühlingsabends in den Club des Goerzwerks, da erzählt Dr. med. Christian Keßler von der ewigen Kälte. Von dem Freund aus Alaska, der zu Besuch nach Berlin gekommen ist, deshalb dränge die Zeit und er müsse jetzt leider aufbrechen, „oder gibt es noch irgendwelche Fragen?“ Keßlers kleiner Feierabendstress passt ganz gut zum Thema des 23. RegioTALKs des Regionalinkubators Südwest (RIK). Es geht um das Thema „Vital im Job – Strategien für eine erfolgreiche betriebliche Gesundheitsförderung“, um Stress und all die anderen unangenehmen Auswirkungen, die das moderne Arbeitsleben bereithält. Bevor nun der Oberarzt Christian Keßler weiter gelöchert wird und nur mit Herzrasen oder Schweißausbrüchen zu seiner Verabredung kommt, wird er in allen Ehren vom RIK-Chef Juri Effenberg verabschiedet. Anerkennender Beifall legt sich über das Dachgeschoss des Goerzwerks: Kommen Sie gut nach Hause!

 

Christian Keßler absolviert den RegioTALK nach seiner normalen Arbeitszeit, und die ist ausfüllend genug. Als Oberarzt und Forschungskoordinator an der Charité und am Immanuel- Krankenhaus in Wannsee widmet er sich dem weiten Feld der psychomentalen Gesundheit. Das klingt nach einem Phänomen des dritten Jahrtausends und geht doch viel weiter zurück. Keßler zitiert Hippokrates, den Vater der modernen Medizin, mit dem schönen Satz: „Ein gesundes Umfeld ist der beste Schutz vor Krankheit“. Weil das leicht gesagt und doch schwer umzusetzen ist, haben Keßler und seine Kolleginnen und Kollegen das Lagom-Projekt aufgelegt. Lagom ist eine schwedische Vokabel und bedeutet so viel wie: Die goldene Mitte. Nicht zu viel und nicht zu wenig, im medizinischen Sinne: Balance statt Burnout.

 

Das Problem ist allgegenwärtig und längst auch bei der Generation der Babyboomer angekommen. Gerade erst hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach Alarm geschlagen mit der Meldung, dass die Zahl der Pflegebedürftigen im vergangenen Jahr auf 360.000 angestiegen ist. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik gibt es zwei Generationen, die gleichzeitig auf Pflege angewiesen sind, nämlich die Babyboomer und ihre Eltern. Christian Keßler ergänzt diese Zahl mit einem Blick auf psychische Erkrankungen. Die darauf zurückzuführenden Fehltage sind in Deutschland im Jahr 2023 um 52 Prozent gestiegen.

 

Wie dramatisch die Situation mittlerweile ist, erfährt Christian Keßler jeden Tag an seinem Arbeitsplatz. Der Anstieg psychischer Krankheiten betrifft vor allem das Gesundheitswesen. Krankenschwestern und Pflegepersonal, aber auch Ärztinnen und Ärzte liegen bei den Fehltagen an der Spitze. Die Belastung sei einfach zu hoch, und sei keinesfalls allein der Ausnahmesituation in Folge der Corona-Epidemie geschuldet. Da habe es nur die breite Bevölkerung endlich mitbekommen.

 

Wie kann dem entgegengewirkt werden? Was kann man auf körperlicher, was auf mentaler Ebene machen? Hier setzt das Lagom-Projekt an. In zahlreichen Interviews fragten Keßler und seine Kolleginnen und Kollegen nach: Was ist los am Arbeitsplatz, im gesellschaftlichen und privaten Umfeld? Das Pilotprojekt veranschlagte neun Kursstunden pro Projektgruppe und legte seinen Schwerpunkt auf praktische Erfahrbarkeit, auf Austausch und Diskussion in der Gruppe. Es ging darum, Stressmuster zu erkennen und Handreichungen zu geben, etwa zu gesundem Pausenverhalten und wertschätzender Kommunikation. Am Ende der Pilotphase stehe jedenfalls die Erkenntnis: „Lagom ist machbar, es wurde von allen Teilnehmenden als hilfreich und relevant empfunden.“

 

So viel zum medizinischen Personal. RIK-Chef Juri Effenberg fragt nach: „Ist das denn auch auf andere Branchen übertragbar? „Grundsätzlich glaube ich das schon“, antwortet der Arzt. „Aber glauben ist eine Sache, Wissen eine andere“, da seien schon weitere Untersuchungen nötig. Dann verabschiedet er sich zu dem alten Freund aus Alaska und überlässt Marcel Skrzipczyk das Feld. Er leitet die Lehrakademie für Physiotherapie Berlin und widmet sich in seinem Vortrag der Macht der Haltung.

 

Das ist bewusst doppeldeutig formuliert, denn der aufrechte und schmerzfreie Gang setze auch eine entsprechende Leistung im Kopf voraus. „Es gibt nicht die eine perfekte Haltung, sagt Marcel Skrzipczyk. „Wichtig ist, dass Sie sich so verhalten, dass Sie sich gut dabei fühlen. Und: Bewegen Sie sich!“, aber daran scheitere es meist. An der inneren Haltung. Weil zu viele Menschen immer noch glauben, sie könnten Bewegung oder Therapie vernachlässigen, weil es wichtigere Dinge gebe. Deshalb sei es von entscheidender Bedeutung, dass Fitness-Elemente in den Arbeitsalltag integriert werden. „Es gibt ja durchaus Angebote für betriebliche Gesundheitsförderung“, sagt Skrzipczyk, „aber die Unternehmen müssen dafür auch Werbung machen. Was wir brauchen, sind Gesundheits-Influencer!“

 

Zum Beispiel jemand wie Miriam Hils, sie ist beim Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf für die Gesundheitskoordination zuständig. Im Goerzwerk erzählt sie von ihrem Alltag im Gespräch mit den Kolleginnen und Kollegen, es sind immerhin 2100. Miriam Hils ist ständig unterwegs, denn allerlei Außenstellen wollen besucht und Angebote beworben werden. „Wir müssen weg von den klassischen Info-Veranstaltungen, auf denen am Ende alle einen Kugelschreiber bekommen.“ Es gebe da durchaus Erfolge, etwa eine deutliche gestiegene Zahl von Teilnehmenden beim jährlichen Firmenlauf im Tiergarten, und ganz besonders gern denken sie im Bezirksamt an die Reise zum weltweit größten Staffellauf in Kopenhagen zurück. „Diese Sportangebote nehmen wir sehr wichtig“, sagt Miriam Hils, „schließlich wollen wir uns als Arbeitgeber attraktiv machen!“

 

 

Das hätte ein schönes Schlusswort sein können, aber das gebührt an dieser Stelle Paulin Fiedler, die sich bei der AOK Nordost um das Gesundheitsmanagement kümmert. Für das Schlusswort zitiert sie den chinesischen Philosophen Konfuzius, der schon vor 2500 Jahren wusste, wie wertvoll eine angemessene Work-Life-Balance ist. Also sprach Konfuzius: „Tue, was du liebst, und du musst keinen einzigen Tag in deinem Leben mehr arbeiten!“

Programm

 

Keynotes und Podiumsdiskussion mit:

 

Dr. med. Christian Keßler (Immanuel Krankenhaus Berlin - Oberarzt, Charité Berlin - Forschungsleitung Naturheilkunde)

Marcel Skrzipczyk (Lehrakademie für Physiotherapie - Bildungsmanager und Gesundheitspädagoge)

Miriam Hils (Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf – Gesundheitskoordination) 
Paulin Fiedler (AOK Nordost – Gesundheitsmanagement)

 

Moderation:

Juri Effenberg (Regionalinkubator Berlin Südwest)

 

 

Das FUHUB feiert Richtfest am 30. Mai 2024

Der forschungsstandort im berliner südwesten wird weiter ausgebaut      in dahlem wächst die zukunft des deutschen oxfort in den himmel

Bild links v.l.n.r.: Hr. Reichmann (Terhalle), Hr. Gönden (Driven), Fr. Sentorin Dr. Czyborra, Fr. Schellenberg (Bezirksbürgermeisterin), Hr. Prof. Dr. Ziegler (Präsident FU Berlin) - Bildquelle: SimpliOffice

 

Bild Mitte v.l.n.r.: HorstWeis (Driven), Roger Bollinger (Bollinger + Fehlig Architekten), Florian Bauer (Swiss Life Asset Managers), Togrul Gönden (Driven), Sebastian Klauke (Berliner Volksbank) - Bildquelle: SimpliOffice

 

Bild rechts: Visualisierung vom FUHUB nach Fertigstellung - Bildquelle: Driven Investment GmbH

von Sven Goldmann

 

Das deutsche Oxford wächst immer höher in den Himmel. Am Donnerstag, 30. Mai 2024, war Juri Effenberg, Projektleiter des Regionalinkubators Berlin SÜDWEST (RIK), mit dabei, als der Immobilienentwickler Driven mit Maren Schellenberg, Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, Professor Günter Ziegler, Präsident der Freien Universität (FU), und Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, das Richtfest für das FUHUB feierte.

 

Das Kunstwort FUHUB steht für die FU als Hub, als Knotenpunkt der Forschung im Berliner Südwesten und weit darüber hinaus. Es ist Teil des „Business and Innovation Center Next to Freie Universität Campus“ (FUBIC), eines 50 000 Quadratmeter großen Innovationsparks, der auf dem Gelände des ehemaligen US-Militärkrankenhauses an der Fabeckstraße in Dahlem entsteht. „Mit dem Richtfest, das ein Jahr nach der Grundsteinlegung erfolgt, liegen wir genau im Zeitplan. Alles spricht für eine planmäßige Fertigstellung Ende 2024“, sagt Toğrul Gönden, Managing Director von Driven.

 

„Das FUHUB als Teil des FUBIC ist ein wichtiger Baustein des Zukunftsortes Berlin SÜDWEST und ein Beispiel dafür, wie Privatwirtschaft und Verwaltung Hand in Hand arbeiten können, um den Bezirk voranzubringen“, sagt Juri Effenberg. „So bleibt Steglitz-Zehlendorf auch weiterhin als Forschungsstandort relevant und bietet jungen Unternehmen aus dem Life-Science Bereich ein Zuhause.“

 

Geplant und umgesetzt wird das FUHUB vom Immobilienentwickler Driven. Das FUHUB ist Deutschlands erste Life-Science-Immobilie in Holzhybridbauweise und wird Labor-, Forschungs- und Büroflächen bieten. Die späteren Mietflächen sind derzeit zu etwa 45 Prozent vorvermietet. Die Freie Universität hat sich im FUHUB 830 Quadratmeter für ihr „Scale Up Lab“ gesichert. Damit steht die Zukunft ganz im Zeichen einer glorreichen Vergangenheit des Berliner Südwestens. Immerhin 31 Nobelpreisträger haben am Max-Planck-Institut, an der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, der Freien Universität oder dem Campus Benjamin Franklin geforscht. „Der Berliner Südwesten ist das deutsche Oxford“, sagt Juri Effenberg. „Und das FUBIC ist der geplante Nukleus. Der Leuchtturm, der über unsere Zukunft strahlen wird.“ Der RIK ist primärer Ansprechpartner für den Zukunftsort Berlin SÜDWEST. In enger Kooperation mit der Geschäftsstelle werden Strategie und Positionierung regelmäßig geplant und umgesetzt.

Am 13. - 14. April waren der Regionalinkubator Berlin Südwest gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung  Steglitz-Zehlendorf auf der Velo Berlin 2024, um Besuchenden die touristische Vielfalt des Berliner Südwestens näher zu bringen. 

 

An unserem Glücksrad konnten Preise wie eine Aluminiumflasche oder ein Fahrrad-Reparatur-Kit für eine spannende Radtour im Berliner Südwesten ergattert und u.a. die  vier touristischen Radrouten in unserem Bezirk entdeckt werden.

 

Auch die Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Manja Schreiner, interessierte sich für die touristischen Angebote in Steglitz-Zehlendorf und besuchte unseren Stand am Samstag!

 

Auch im nächsten Jahr wird wieder der RIK gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung bei der Velo Berlin mit einem Stand vertreten sein. 

 

Kommen Sie doch nächstes Jahr vorbei! Wir freuen uns auf Sie!

 


WILLKOMMEN IN DER TECHNOLOGISCHEN ZUKUNFT AM ZUKUNFTSORT BERLIN SÜDWEST!

DER REGIONALINKUBATOR BEGRÜSSTE MDB ANDREAS AUDRETSCH UND GRÜNEN-ABGEORDNETE BEIM ZUKUNFTSORT BERLIN SÜDWEST am 14.02.2024

von Sven Goldmann

 

Auf in die Zukunft! Sie ist gar nicht so leicht zu finden, versteckt hinter einem unscheinbaren Metallzaun und bewehrt von Pfützen, Kabeln und einem riesigen Schutthaufen. Juri Effenberg hat sich einen weißen Helm aufgesetzt und stapft voran. Seit dem 1. Februar amtiert er als Leiter des Regionalinkubators Berlin Südwest (RIK), und einer der ersten Wege führt ihn in die Zukunft, auch wenn sie im Februar 2024 noch ein wenig provisorisch daherkommt. Der RIK hat zum Lokaltermin nach Dahlem gebeten. Auf die Baustelle an der Fabeck- Ecke Altensteinstraße, wo in diesen Tagem das Technologie- und Gründungszentrum FUBIC Gestalt annimmt, in unmittelbarer Nachbarschaft der Startup-Villa der Freien Universität. „Der Berliner Südwesten ist das deutsche Oxfort“, sagt Juri Effenberg. „Und das FUBIC ist der geplante Nukleus. Der Leuchtturm, der über unsere Zukunft strahlen wird.“

 

 

FUBIC ist ein Kunstwort und steht für „Business and Innovation Center Next to Freie Universität Campus“.  Ein 50 000 Quadratmeter großer Innovationspark, dessen Konturen mit jedem Tag deutlicher das idyllische Dahlem prägen. Wo einmal das Krankenhaus der United States Army residierte, wird bald in Laboren geforscht werden. An diesem verregneten Frühjahrstag hat sich der RIK hohen Besuch aus der Politik eingeladen. Aus dem Bundestag ist Andreas Audretsch nach Dahlem gekommen, der Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Seine Parteifreundinnen und -freunde Tuba Bozkurt, Tonka Wojahn, Laura Neugebauer und Christoph Wapler repräsentieren das Berliner Abgeordnetenhaus. Und selbstverständlich wollen auch die Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg und Michael Pawlik als Leiter der örtlichen Wirtschaftsförderung begutachten, was denn da bei ihnen vor der Haustür in den Himmel wächst.

 

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Berliner Südwestens sind ohne Forschung kaum vorstellbar. In seinem Vortrag  in der Startup-Villa verweist Juri Effenberg auf die 13 wissenschaftlichen Einrichtungen in Steglitz-Zehlendorf und die 31 Nobelpreisträger, die  am Max-Planck-Institut, an der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, der Freien Universität oder dem Campus Benjamin Franklin forschten und forschen. „Diese inhaltliche und räumliche Vielfalt machen den Zukunftsort Berlin Südwest aus“ sagt der komm.  RIK-Chef. „Dazu haben wir an der Freien Universität 33 000 Studierende, die dafür sorgen, dass den vielen Startups hier hoch qualifizierter Nachwuchs zur Verfügung steht.“

 

Die Startups stehen für die moderne und zukunftsgewandte Seite dieses liebenswerten Bezirks. In diesem Sinne stellt Steffen Teberl die Bedeutung des FUBIC für Ausgründungen aus dem universitären Betrieb in den Mittelpunkt seines Referats: „Bisher sind Ausgründungen ja leider oft abgewandert, nach Buch, Adlershof, Golm oder sonstwohin.“ Das werde sich mit dem FUBIC als einem neuen Schwerpunkt des Zukunftsortes Südwest ändern. Steffen Teberl leitet die Geschäftsstelle der elf Berliner Zukunftsorte zwischen Buch im Nordosten und Steglitz-Zehlendorf im Südwesten. Er hat beeindruckende Zahlen mit auf die Baustelle gebracht: In den kommenden 15 Jahren werden bis zu100 000 zusätzliche Jobs entstehen und 10 Milliarden Euro in die Infrastruktur investiert werden.  

 

Es profitieren davon junge Startup-Unternehmerinnen und -unternehmer wie Marie-Louise Gusmann, die als Co-Founderin Groupera, eine Online-Plattform für lokale Selbsthilfegruppen auf den Weg gebracht hat. Oder Stefan Kubick, sein Unternehmen B4PharmaTech hat sich auf zellfreie Proteinsynthese spezialisiert, eine Schlüsseltechnologie für eine neue Generation von Impfstoffen und Medikamenten. Stefan Kubick arbeitet nebenher noch als Dozent an der Freien Universität und hat dabei die Erfahrung gemacht, „dass es unglaublich wertvoll ist, künftige Fachkräfte vor Ort selbst auszubilden, herzlichen Dank dafür! Wir arbeiten sehr gern zusammen mit Startups die diesem Haus entsprungen sind.“ Eben deswegen könne er es kaum erwarten, „bis die Labore da drüben auf der Baustelle endlich fertig sind“.

Guter Punkt, findet der Bundestagsabgeordnete Andreas Audretsch. „Wie lange dauert es denn noch, bis hier geforscht wird? Und können wir uns das nicht mal im Detail anschauen?“ Sehr gern, antwortet Jörg Israel, er ist als Projektleiter der landeseigenen WISTA Management GmbH für den Bau des Innovationscampus zuständig. Also los: Alle Gäste bekommen weiße Helme und folgen dem komm. RIK-Chef Juri Effenberg zur Baustelle. Auf dem Weg vorbei an Pfützen, Kabeln und dem riesigen Schutthaufen verrät Jörg Israel: Das sechsstöckige Hauptgebäude mit Büros, Co-Working-Spaces und Laboren für Chemiker, Physiker und Mikrobiologen soll Ende 2025 fertig sein.

 

Aber ringsherum sind mit privatem Investment noch sechs Satellitenbauten geplant, und eines davon wird sogar schon ein Jahr früher in Betrieb gehen. Es handelt sich dabei um das vom Immobilien-Entwickler Driven Investment geplante Projekt FUHUB. „Ende dieses Jahres sind die ersten Labore bezugsfertig“, verspricht der Driven-Geschäftsführer Toğrul Gönden. „Wer mietet sich da ein?“, will Andreas Audretsch wissen. Toğrul Gönden antwortet: „Na, zum Beispiel das Scale Up Lab“, eine Ausgründung der Freien Universität, was einen schönen Bezug schafft zum Kunstwort FUHUB. Das steht für die FU als Hub, als Knotenpunkt der Forschung im Südwesten und weit darüber hinaus. Willkommen in der technologischen Zukunft!

 


VIDEO-INTERVIEWREIHE „UNTERNEHMENSLANDSCHAFT IM BERLINER SÜDWESTEN“

Wir wollten die Unternehmenswelt im Berliner Südwesten besser kennenlernen und deren Erfahrungsberichte aus erster Hand erfahren. Im Rahmen unseres Projekts "Unternehmenslandschaft im Berliner Südwesten" haben wir intensive Gespräche mit elf herausragenden Unternehmen und aufstrebenden Start-ups in Steglitz-Zehlendorf geführt. Dieses aufregende Vorhaben wurde in enger Kooperation dem Fotografen und Videoproduzenten Matthias Gottwald realisiert:

📹 © @der Gottwald auf Facebook.de und LinkedIn.de www.der-gottwald.de

 

Besondere Ausschnitte aus den Interviews werden derzeit auf unserem LinkedIn-Kanal regelmäßig veröffentlicht, um einen faszinierenden Einblick in die Welt dieser Unternehmen im Berliner Südwesten zu bieten. Bleiben Sie dran, um die nächsten Einblicke und inspirierenden Geschichten nicht zu verpassen!

Die Interviews sind natürlich auch hier auf der Webseite zu sehen! Mehr...

 

Der RIK Berlin SÜDWEST versteht sich als "Netzwerkorientierter Ideenbeschleuniger“ und arbeitet unter dem Motto:

 

„Zukunftsort Berlin SÜDWEST

- nachhaltig und innovativ“.

 

 Aspekte des RIK sind in Kooperation mit dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf sowie weiteren Partnern u.a.

  • die schnelle Eröffnung des Technologie- und Gründungszentrums FUBIC voranzutreiben
  • die kontinuierliche Belebung und Weiterentwicklung der bezirklichen Gewerbegebiete
  • geeignete Digitalisierungsprojekte anzuregen
  • das „Tourismus-Besucher-Zentrum Glienicke“ (TBZ) beim Schloss und Park Glienicke als Eingangsportal zum UNESCO-Welterbe Berlin-Potsdam zu unterstützen
  • die Erstellung von innovativen Mobilitätslösungen im Bereich Wirtschaftsverkehr voranzutreiben
  • die Umsetzung des bezirklichen Tourismuskonzeptes mit den Schwerpunkten Wasser, Rad und Strategie in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Steglitz-Zehlendorf zu gewährleisten
  • die Kooperation mit Nachbargemeinden und Nachbarbezirken im Bereich Tourismus aufzubauen und zu stärken.

 Zusätzlich stehen dabei auch generelle Themen wie Nachhaltigkeit, Energiewirtschaft und Digitalisierung im Fokus, die in allen Themenfeldern mitschwingen und die Arbeit des Regionalinkubators determinieren. Die zu bearbeitenden Aufgaben werden stets in enger Abstimmung mit der Wirtschaftsförderung Steglitz-Zehlendorf angegangen. Ein tragender Bestandteil der Arbeit besteht zudem im Aufbau von relevanten Netzwerken.

 

Der Regionalinkubator ist zentraler Ansprechpartner für den Zukunftsort Berlin SÜDWEST. Hier werden in Kooperation mit der Geschäftsstelle strategische Arbeiten übernommen.

 

Regionalinkubator Berlin Südwest

RIK - Wofür stehen wir?

R I K = Regionalförderung – Innovation – Kooperation

Herzlich willkommen auf der Webseite des Regionalinkubators Berlin SÜDWEST (RIK), einem Projekt des Berliner Bezirks Steglitz-Zehlendorf.  Das mehrjährige Projekt dient als Mittler und Katalysator für zukunftsorientierte Projekte im Berliner Südwesten.

 

Ziel des Regionalinkubators Berlin SÜDWEST (RIK) ist es, den Berliner Südwesten als Zukunftsort überregional zu positionieren, das herausragende Innovationspotential weiterzuentwickeln und den Standort besser zu vermarkten.

 

Das betrifft die Bereiche:

  • Wirtschaft & Unternehmen
  • Wissenschaft & Forschung 
  • Kultur & Tourismus


Sie möchten regelmäßig zu unseren RegioTalk-Veranstaltungen eingeladen werden?  Lassen Sie sich in den Verteiler eintragen!

Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail, dass Sie regelmäßig zu unseren Veranstaltungen einladen werden möchten. E-Mail an: regionalinkubator@ba-sz.berlin.de

Wir sind:

Ein Teil der Hauptstadt

stehen für schnelle Bewegungen und schnelles Handeln

Verbinden Tradition und Moderne

Wissenswertes über den Südwesten

 

Wussten Sie, dass ...

 

... in Steglitz-Zehlendorf etwa 308.000 Menschen leben (fast so viele wie in Mannheim oder Karlsruhe)?

 

... der Bezirk rund 10.256 Hektar groß ist?

 

... der Bezirk als der Bezirk mit der höchsten Wohnqualität innerhalb Berlins gilt?

 

... Steglitz-Zehlendorf mit der Schloßstraße über eine der Top-Einkaufsmeilen in Berlin verfügt?

 

... der Bezirk als besonders wissenschaftsfreundlich und unternehmernah gilt?

 

... der Stadtteil Dahlem gerne als das "deutsche Oxford" bezeichnet wird?

 

... das Strandbad Wannsee schon seit über einhundert Jahren geöffnet ist?

 

... im Stadtteil Lichterfelde 1881 die weltweit erste elektrische Straßenbahn in Betrieb genommen wurde?

 

... der Forst im Grunewald rund 3.000 Hektar groß ist?

 

... die Glienicker Brücke zwischen Potsdam und Berlin weltweit als "Agentenbrücke" bzw. "Bridge of Spies" bekannt ist?

 

... man den Bio-Bauernhof Domäne Dahlem per U-Bahn erreichen kann?

 

... der Bezirk jeden Monat ein "Denkmal des Monats" auszeichnet?

 

... der Bezirk auf eine Gesamt-Wasserfläche von 1.119 Hektar besitzt?

 

Dienstsitz des Regionalinkubators ist das Gutshaus Steglitz, eines der ältesten Gebäude des Bezirks

Zukünftige Veranstaltungen

RegioTalk in der Domäne Dahlem am 22. Februar 2024 um 18.00 Uhr

Thema: Busreisen

 

 

RegioTalk in der Domäne Dahlem am 22. Februar 2024 um 18.30 Uhr

Thema: Ernährungswende: Warum wir uns anders ernähren müssen

 

 

 

RegioTalk  am 13. März 2024 um 18.30 Uhr

Thema: Kulturnutzungen im Leerstandsmanagement

 

 

 

Der Regionalinkubator im Podcast

Zum Anhören des Podcasts bitte hier klicken: Amtsplausch 27

"Schlau werden im Berliner Südwesten": Neue Broschüre führt durch die Bildungslandschaft in Steglitz-Zehlendorf

Nirgendwo sonst ist Berlin so schlau wie im Südwesten! In Dahlem hat Lise Meitner mit Otto Hahn die Kernspaltung erforscht, Ernst Ruska das Elektronenmikroskop erfunden, Rudi Dutschke den Weg durch die Instanzen angetreten. Der Botanischen Garten in Lichterfelde genießt ebenso Weltruf wie das von Karl Schmidt-Rottluff begründete Brücke-Museum am Rand des Grunewalds. Max Liebermanns Gemälde erleuchten seine Villa am Wannsee, das Museumsdorf Düppel macht das Mittelalter lebendig. Dieser einzigartigen Bildungslandschaft in Steglitz-Zehlendorf widmet sich der Regionalinkubator Berlin-Südwest in einer Broschüre, die ab sofort allen Interessierten frei zur Verfügung steht.

Unter dem Titel „Schlau werden im Südwesten“ lädt der Regionalinkubator Berliner*innen und Gäste aus aller Welt ein, auf Entdeckungsreise zu gehen. Allerlei Schätze aus Forschung, Wissenschaft, Kunst und Kultur wollen gehoben werden. Porträtiert werden nicht nur Leuchttürme von Weltruf wie die Freie Universität, die Max-Gesellschaft oder das Schloss Glienicke. Die Broschüre führt durch die so anregende wie abwechslungsreiche Kunstlandschaft: vom Haus am Waldsee über das Alliierten-Museum und die Kunsthalle Dahlem bis zum Deutschen Energie-Museum, das in einem stillgelegten Kraftwerk am Teltowkanal residiert. Auch die dunklen Seiten der Geschichte werden in Steglitz-Zehlendorf beleuchtet: im ehemaligen Pfarrhaus der Landgemeinde Dahlem, wo Martin Niemöller für die Bekennende Kirche predigte und dafür ins KZ verschleppt wurde. Oder im Haus der Wannseekonferenz, wo die Nazis in allen grausamen Details den Holocaust organisierten.

 

Die Broschüre „Schlau werden im Berliner Südwesten“ ist ab sofort über den Regionalinkubator Berlin-Südwest (RIK) erhältlich. Der RIK ist ein von der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördertes Projekt und Teil der Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf.

 

 


Der Regionalinkubator (RIK) Berlin SÜDWEST wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit Bundesmitteln und Mitteln des Landes Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gefördert und durch die Senatsverwaltung für Finanzen kofinanziert.